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SACHSENHAUSEN
Sachsenhausen umfasst eine Fläche von 59,192 km² und ist mit ca. 55.000 Einwohnern der größte Stadtteil im Wahlkreis 37. Sachsenhausen-Nord ist südlich des Stadtzentrums und am linken Ufer des Mains gelegen. Im Süden bildet Sachsenhausen-Süd die Stadtgrenze von Frankfurt am Main zum Kreis Offenbach. Im Westen schließen sich die Stadtteile Frankfurt-Niederrad, Frankfurt-Schwanheim und Frankfurt-Flughafen und im Osten der Stadtteil Frankfurt-Oberrad an. Während der nördliche Teil von Sachsenhausen eine relativ hohe Bevölkerungsdichte aufweist, ist die Fläche des Südteils zu einem großen Teil durch den Frankfurter Stadtwald abgedeckt.

Das Stadtwappen

Anders als viele andere der Frankfurter Stadtteile war das südlich des Mains gelegene Sachsenhausen nie eigenständig, sondern gehörte schon im Mittelalter zu Frankfurt. Deshalb führt es im Gegensatz zu den anderen Stadtteilen,die früher eigenständige Gemeinden waren, auch das Frankfurter Stadtwappen.

"Dribb de Bach"

Im Frankfurter Dialekt sagt man: „Dribb de Bach“ heißt „drüben vom Bach“, auf der anderen Mainseite von Frankfurt, also in Sachsenhausen. „Hibb de Bach“ heißt „hüben vom Bach“, also auf der nördlichen Seite des Mains. Zur Herkunft des Ortsnamens "Sachsenhausen" gibt es unterschiedliche Deutungen. Eine Annahme ist, dass sich der Name von Sassenhusen herleitet, also einem Ort, wo "Beisassen" hausten – so wurden im Mittelalter Einwohner ohne volle Bürgerrechte bezeichnet.

Geschichte

Die Besiedlung Sachsenhausens steht im Zusammenhang mit dem Bau der Alten Brücke über den Main, die 1222 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die erste Holzkonstruktion wurde Mitte des 13. Jahrhunderts durch eine Steinbrücke ersetzt. Nachdem sich zunächst nur Ritterfamilien in Sachsenhausen niedergelassen hatten, siedelten Ende des 13. und im 14. Jahrhundert auch Fischer, Landarbeiter und Handwerker am südlichen Mainufer an. 1372 erwarb Frankfurt einen Teil des Reichsforstes, den heutigen Frankfurter Stadtwald, von Kaiser Karl IV., und 1390 wurde Sachsenhausen im Zuge der Frankfurter Befestigung ummauert. Zu dieser Zeit hatte Sachsenhausen etwa 2700 Einwohner und wurde auch rechtlich ein Stadtteil von Frankfurt. Im Zuge der Stadt-Befestigung wird 1490 als weiterer Wehrturm am Mainufer der Kuhhirtenturm, auch Elefant-Turm genannt, gebaut. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Befestigungsanlagen teilweise wieder geschleift, da sie militärisch keine Bedeutung mehr hatten; der Schleifung fielen 1765 der Sachsenhäuser und 1802 der Frankfurter Brückenturm der Alten Brücke zum Opfer.

Wachstum und Struktur der Bevölkerung

Das Siedlungsgebiet dehnte sich zunächst nach Süden und später auch in Ost-West-Richtung aus, und die Bevölkerungszahl, die bis dahin auf niedrigem Niveau stagniert hatte, stieg insbesondere im 19. Jahrhundert rasch an: 1761 waren etwa 4.000 und 1811 5.000 Menschen in Sachsenhausen ansässig, 1890 bereits rund 24.000 und im Jahr 1912 etwa 50.000. Im Zweiten Weltkrieg wurden ab 1943 große Teile von Sachsenhausen zerstört. Die Einwohnerzahl ging aufgrund dessen von knapp 53.000 vor dem Krieg vorübergehend auf 34.700 zurück, wuchs aber in den 1950er Jahren aber schnell wieder an.

Auch die Bevölkerungsstruktur wandelte sich im Lauf der Jahrhunderte: traditionell ein Dorf der Handwerker - 1781 wurden 336 Winzer und Gärtner, 125 Fischer, 30 Brauer, 22 Bäcker und 20 Gerber gezählt - zog es im ausgehenden 18. und vor allem im 19. Jahrhundert verstärkt auch wohlhabende Bürger nach Sachsenhausen. Entlang des Mainufers entstanden die ersten Sommerhäuser und Villen, in anderen Teilen Sachsenhausens folgten Mitte und Ende des Jahrhunderts erste Industrieansiedlungen.

Verkehrsverbindungen

1846 eröffnete die Main-Neckar-Bahn ihren Betrieb, die zunächst im Bahnhof Mainspitze am Sachsenhäuser Mainufer endete, bevor 1848 die erste Main-Neckar-Eisenbahnbrücke entstand. Bereits 1847 ging mit der Frankfurt-Offenbacher Lokalbahn die zweite Bahnstrecke in Sachsenhausen in Betrieb, der Lokalbahnhof in der Nähe des Affentors diente bis 1955 dem Personenverkehr. 1873 nahm die Frankfurt-Bebraer Eisenbahn ihren Betrieb auf, für die auch ein neuer Bahnhof, der Bebraer Bahnhof, heute Südbahnhof, erbaut wurde, der 1924 sein bis heute erhaltenes Empfangsgebäude erhielt. Mit der Untermainbrücke und der Obermainbrücke entstanden 1874 und 1879 zwei weitere Verkehrswege über den Main. 1899 wurde als erster eigener Betriebshof der Frankfurter Straßenbahn das Sachsenhäuser Depot errichtet.

Alt Sachsenhausen und die Frau Rauscher

In der Nachkriegszeit wurde Sachsenhausen durch seine Ansammlung von Apfelwein-Wirtschaften im Viertel Alt-Sachsenhausen zur Touristenattraktion. Die Klappergasse ist das Zentrum des Sachsenhäuser Apfelweinviertels. Der 1961 aufgestellte Frau-Rauscher-Brunnen ist dem bekanntesten Sachsenhäuser Original, der Frau Rauscher, gewidmet. Schräg gegenüber vom Frau-Rauscher-Brunnen steht das Steinern Haus. Es ist ein spätgotisches Bauwerk aus der Zeit um 1450 und eines der ältesten aus Stein gebauten Wohnhäuser Sachsenhausens. Steinerne Häuser waren im Mittelalter in Frankfurt unüblich, bis Ende des 18. Jahrhunderts dominierte die Fachwerkbauweise. Das Haus Schellgasse 8 in Sachsenhausen ist das älteste erhaltene Fachwerkgebäude Frankfurts (Baujahr 1291/1292). Das Sachsenhäuser Brunnenfest der Brunnen und Kerbegesellschaft Sachsenhausen e.V. wurde bereits 1490 urkundlich erwähnt und ist damit eines der ältesten Feste der Stadt.

Das Museumsufer

Entlang des Mains liegen am so genannten Museumsufer dreizehn Museen, darunter das Städel, eines der bedeutendsten und bekanntesten Kunstmuseen Deutschlands.

Der Henninger Turm

Der von 1959 bis 1961 gebaute Henninger-Turm ist ein ehemaliges Brauereisilo und war als solches eines der höchsten der Welt. Der Turm ist eines der Wahrzeichen Sachsenhausens bzw. Frankfurts. International bekannt wurde er auch durch das jährliche Radrennen "Rund um den Henninger-Turm".

Die Heimatsiedlung

Interessant für Architekten ist die Heimatsiedlung. Die Siedlung des 'Neuen Frankfurt' aus den 30er Jahren ist denkmalgeschützt und daher noch - anders als andere May-Siedlungen - ihrem Ursprungszustand nahe.

OBERRAD
Oberrad ist ein Stadtteil von Frankfurt auf einer Fläche von 2,745 km² mit knapp 12.000 Einwohnern. Oberrad gehört seit 1425 zu Frankfurt, wenn man von einer kurzen Phase der Eigenständigkeit im 19. Jahrhundert absieht.

Der nördliche Teil von Oberrad zwischen Ortskern und Main ist geprägt durch weitläufige Felder von Gärtnereibetrieben, im Süden schließt sich der Frankfurter Stadtwald an, der hier den Namen "Scheerwald" trägt.

Das Gärtnerdorf und die berühmte Grüne Soße

Eine urkundliche Erwähnung des Dorfes Oberrad stammt aus dem Jahr 1270, in dem es erstmals namentlich als Rodung "Oberrod" im Reichsforst Dreieich im königlichen Besitz erwähnt wird. Bald darauf wurde der Ort an den Adel verpfändet. Damals bestand der Ort nur aus wenigen Häusern sowie einer Kirche und hatte etwa 60 Einwohner. 1372 erwarb Frankfurt den Stadtwald und löste Oberrad 1425 aus jahrzehntelanger Verpfändung. In diese Zeit fällt der Bau der Oberräder Landwehr im Süden des Ortes. Im 15. Jahrhundert wurde Oberrad ein zu Frankfurt gehörendes Dorf. Nachdem lange Zeit die Viehzucht in Oberrad dominierte, verlegte man sich ab dem 16. Jahrhundert zunehmend auf Getreide-, Wein- und Obst- und schließlich vor allem auf den Gemüseanbau.

Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Oberrad durch seinen ländlichen Charakter und den guten Ruf der Gastronomie zu einem beliebten Ausflugsziel und zum Sommersitz wohlhabender Frankfurter, so traf sich Johann Wolfgang von Goethe mit Marianne von Willemer 1814 und 1815 an der Gerbermühle. Im Jahr 1866 wurde Oberrad für einige Jahrzehnte eine selbständige Gemeinde im damaligen Landkreis Frankfurt, jedoch schon 1900 wieder nach Frankfurt eingemeindet. Im Zweiten Weltkrieg wurde Oberrad durch britische Bombenangriffe im Oktober 1943 und März 1944 zu 90% zerstört. 1951 begann der Wiederaufbau in größerem Umfang.

Oberrad ist insbesondere bekannt für seine große Zahl von Gärtnereien und bekam daher seinen Ruf als "Gärtnerdorf". Neben den Kräutern für die Frankfurter Grüne Soße werden hauptsächlich Feldsalat und Rauke angebaut. Seit dem 21. Mai 2007 gibt es in Oberrad auch ein Denkmal für die Grüne Soße. Es wurde von der Ludwigsburger Künstlerin Olga Schulz entworfen und besteht aus sieben Gewächshäusern in verschiedenen Grüntönen, deren jedes eine der Zutaten repräsentiert.

Verkehrsverbindungen

Die elektrische Straßenbahn erreichte den Stadtteil 1884, als die Strecke von der Frankfurter Alten Brücke bis zur Buchrainstraße in Oberrad am 18. Februar eröffnet und am 10. April des gleichen Jahres bis zum Mathildenplatz in Offenbach verlängert wurde. Die Bahn, zu deren Bau sich 1882 die Frankfurt-Offenbacher Trambahn-Gesellschaft gegründet hatte, war bis 1907 in Besitz eines Offenbacher Bankiers namens Weimann. Noch heute verkehren die Linien 15 und 16 der Frankfurter Straßenbahn durch den Ort bis hin zur Endhaltestelle Offenbach Stadtgrenze.

NIEDERRAD
Niederrad ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main und liegt mit einer Fläche von 2,894 km²westlich von Sachsenhausen und zählt knapp 23.000 Einwohner. Niederrad ist Standort des westlichen Teils der Universitätsklinik Frankfurt und namensgebend für einige wichtige Frankfurter Institutionen, doch weder die Galopprennbahn Niederrad noch die Bürostadt Niederrad liegen innerhalb der Stadtteilgrenzen. Der Stadtteil ist hauptsächlich als Wohngebiet ausgewiesen. Er beinhaltet die in den 1920ern unter Städteplaner Ernst May entstandene Wohnsiedlung Bruchfeldstraße sowie die Adolf-Miersch-Siedlung und die Siedlung im Mainfeld.

Geschichte: Das Wäscherdorf

Erstmalige Erwähnung fand der im Jahre 1900 nach Frankfurt eingemeindete Stadtteil im Jahre 1151 als Rode (Rodung) im damaligen Reichswald. Zu jener Zeit bestand der Ort bereits aus 15 Häusern. Die Erwähnung des Sandhofes, einer königlichen Wasserburg erfolgte erstmals 1193 in einer Urkunde, in der bezeugt wurde, dass der Ritter Konrad von Hagen 200 Morgen Land erworben hatte. Den Wald zwischen Frankfurt und Niederrad, der später auch als Teil des Frankfurter Stadtwalds bezeichnet werden sollte, erwarb die Freie Reichsstadt Frankfurt bereits 1372. Da direkt an einer Schleife des Main gelegen, bildete sich in Niederrad eine Nebentätigkeit der Landbevölkerung für Waschen und Färben heraus, zumal das Ackerland auch sehr begrenzt war. Lange Zeit bezeichneten es die Frankfurter als Wäscherdorf, da bald mehr als 100 Betriebe die Wäsche an einem weiches Wasser führenden Bach (großer Waschbach genannt) reinigten und anschließend bleichten.

Im Jahre 1850 hatte Niederrad 2000 Einwohner. 15 Jahre später erfolgte die Eröffnung der Pferderennbahn und wiederum nach 15 Jahren wurde 1880 eine Eisenbahnbrücke nach Frankfurt über den Main erbaut. Der Bau einer Schleuse (1883) und die Inbetriebnahme eines Klärwerks (1887) folgten vor der endgültigen Eingemeindung zur Stadt Frankfurt. Niederrad hatte zu diesem Zeitpunkt am 1. Juli 1900 8.800 Einwohner. Die 1927 entstandene Wohnsiedlung Bruchfeldstraße ("Zickzackhausen") ist ein Teil des Großprojektes Neues Frankfurt, das unter den Frankfurter Stadtplaner und Architekt Ernst May entstand.

Nach dem Krieg zählte Niederrad (1950) 18.000 Einwohner und wuchs in den nächsten Jahren kontinuierlich. Schon 11 Jahre später waren es 25.000 Einwohner und mit dem 1963 begonnenen Bau der "Bürostadt im Grünen", inzwischen als Bürostadt Niederrad bekannt, wurde der Stadtteil auch in der Geschäftswelt bekannt.

SCHWANHEIM UND GOLDSTEIN
Schwanheim umfasst eine Fläche von 17,727 km² und zählt ca. 20.000 Einwohner (inklusive Goldstein). Der Stadtteil liegt südlich des Mains und grenzt im Norden an die Frankfurter Stadtteile Höchst, Nied und Griesheim sowie im Osten an Niederrad, im Südosten an Sachsenhausen und im Süden an das Areal des Flughafens. Westlich von Schwanheim befindet sich die Stadt Kelsterbach.

Geschichte

Im Jahr 880 wird Schwanheim (ursprünglich Sueinheim) erstmalig in einer Urkunde erwähnt. Im Mittelalter gehörten die umliegenden Wälder zum Wildbann Dreieich, dieser unterhielt in Schwanheim auch eine seiner 30 Wildhuben. Im Jahr 1439 kaufen Frankfurt und sein reicher Bürger Johann von Holzhausen je zur Hälfte die Eppsteinschen Vogteirechte über Schwanheim. Eigentümer von Schwanheim wird wenig später der Erzbischof von Mainz. 60 Jahre danach kauft Mainz die Vogteirechte zurück. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wird der Ort, ebenso wie der Nachbarort Niederrad, zerstört.

Im Reichsdeputationshauptschluss fällt Schwanheim 1803 an das spätere Herzogtum Nassau. Um diese Zeit lebten dort etwa 700 Einwohner. Im 19. Jahrhundert entwickelt sich Schwanheim vom reinen Bauerndorf langsam zu einer Arbeitersiedlung, beeinflusst auch durch die chemische Industrie in Höchst und Griesheim und die immer stärker einsetzende wirtschaftliche Verflechtung mit Frankfurt. Dennoch wird Schwanheim als nassauische Gemeinde nicht an die Hessische Staatsbahn angeschlossen. Im 1866er-Krieg wird Schwanheim mit dem nassauischen Territorium und mit Frankfurt preußisch. Die Einwohnerzahl beträgt zu dieser Zeit 1.700. Am 1. April 1928 wird Schwanheim mit 5.850 Einwohnern und 1.793 Hektar, davon 667 Hektar Wald, in das Frankfurter Stadtgebiet eingemeindet.

Die Schwanheimer Düne

Eine Sehenswürdigkeit ist das Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne, eine 58,5 Hektar große Binnendüne im Westen des Stadtteils, die zum Frankfurter Stadtwald gezählt wird.

GOLDSTEIN

Goldstein entstand zwischen 1932 und 1936 als eine Siedlung im Osten des Frankfurter Stadtteils Schwanheim und zählt heute über 11.000 Einwohnern auf einer von Fläche von 1,8 km².

Geschichte

Der Name Goldstein leitet sich von einem alten Hofgut ab. Dieser zwischen Niederrad und Schwanheim gelegene, ehemals stark befestigte Hof war im 13. Jahrhundert der Sitz eines alten einheimischen Geschlechtes, dessen Namen es führte. Johann und Gutgen von Goldstein schlossen 1397 einen "Burgfrieden" mit der Stadt Frankfurt, der 3 Jahre dauerte, 1400 wurde der Hof an Frankfurt verkauft. 1552 wurde er von Markgraf Albrecht Alkibiades niedergebrannt. Am 29. September 1826 trat die Stadt den Hof an das Herzogtum Nassau ab und erhielt dafür Gelände bei Niederrad. 1840 erstand Gräfin von Reichenbach-Lesonitz den Hof. Ihre Familie verkaufte den Hof und das dazu gehörende Gelände 1909 wiederum an die Stadt Frankfurt.

Die Siedlung Goldstein entstand als letzte der Stadtrandsiedlungen, die der Frankfurter Siedlungsdezernent Ernst May geplant hatte. Es handelte sich nicht um typische Arbeitersiedlungen, sondern es wurden vorwiegend Doppelhäuser auf Erbpachtgrundstücken gebaut, die zunächst für kinderreiche Siedlerfamilien aus dem ländlichen Umland gedacht waren. Die Grundstücke, auf denen die Häuser standen, waren mit 750 m² relativ groß und sollten für Gemüsegärten und die Haltung von Kleinvieh genutzt werden. Beim Bau war auch der Arbeitsdienst der NSDAP und der Freiwillige Arbeitsdienst beteiligt. Vor allem aber mussten die künftigen Siedler beim Bau mithelfen: Jeder erhielt ein Darlehen des Deutschen Reiches und musste bei relativ geringem Kaufpreis jährlich 2.700, später 4.500 Arbeitsstunden für das Gemeinschaftswerk erbringen. Bei einer 40-Stunden-Woche entsprach dies einer Arbeitsleistung von ca. 60 bis 120 Wochen. 

Quelle: Wikipedia

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